Wanderausflug Mönchhof – Tag 1

Am 22. August sind 45 Mitglieder des Wanderverein Biberbach zum 2.-tages Wanderausflug ins Burgenland aufgebrochen. Das erste Ziel unseres Ausflugs war das Schloss Esterházy in Eisenstadt.

Schloss Esterházy

Das Schloss Esterházy in Eisenstadt gehört zu den bedeutendsten Barockschlössern Österreichs und ist eines der Wahrzeichen des Burgenlandes. An seiner Stelle stand ursprünglich eine mittelalterliche Burg aus dem 13. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert gelangte die Burg in den Besitz der Familie Esterházy. Fürst Paul I. Esterházy ließ sie ab den 1650er-Jahren zu einem prächtigen Barockschloss umbauen. Das Schloss blieb anschließend über rund 300 Jahre die Hauptresidenz der Fürstenfamilie. Besonders eng ist das Schloss mit dem Komponisten Joseph Haydn verbunden. Er stand viele Jahre im Dienst der Fürsten Esterházy und wirkte als Kapellmeister. Die Schlosskapelle und der berühmte Haydnsaal im Schloss erinnert bis heute an diese musikalische Geschichte. Der berühmte Haydnsaal wird wegen seiner einmaligen Akustik sowohl von Musikern als auch Konzertbesuchern sehr geschätzt und ist nach wie vor beliebter Veranstaltungsort für Konzerte.

Nach dem Mittagessen sind ging es weiter ins Dorfmuseum nach Mönchhof, wo wir einen spannenden Nachmittag verbrachten.

Dorfmuseum Mönchhof

Das Dorfmuseum Mönchhof im nördlichen Burgenland ist ein Freilichtmuseum, das das bäuerliche und dörfliche Leben im Seewinkel – dem früheren „Heideboden“ – von etwa 1890 bis in die 1960er-Jahre zeigt. Entstanden ist das Museum aus der Privatsammlung von Josef Haubenwallner und wurde 1990 eröffnet. Heute umfasst es rund 35 originalgetreu wiedererrichtete Gebäude, die ein komplettes burgenländisches Dorf darstellen. Dazu gehören unter anderem Bauernhäuser, eine Schule, ein Gasthaus, eine Greißlerei, ein Kino, ein Gemeindeamt, eine Post, ein Feuerwehrhaus, Werkstätten und eine Kirche. Die Gebäude sind mit zahlreichen alten Möbeln, Werkzeugen, Maschinen und Alltagsgegenständen ausgestattet. Dadurch wird anschaulich vermittelt, wie die Menschen früher wohnten, arbeiteten, Landwirtschaft betrieben, Lebensmittel lagerten und ihr Dorfleben gestalteten.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der nachgebaute Grenzübergang von Andau. Er erinnert an die Ereignisse des Ungarnaufstands 1956 und an die Flucht von DDR-Bürgern über Ungarn nach Österreich im Jahr 1989.

Danach ging es ins Hotel wo wir unserer Zimmer bezogen und uns auf der reichhaltige Abendbuffet im Hotelrestaurant genossen. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen konnten wir den Abend im gastgarten ausklingen lassen und die Eindrücke und Erlebnisse des Tages nochmals Revue passieren lassen.

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