Am 4. Juli 2026 unternahmen 47 Mitglieder des Wandervereins Biberbach eine Wanderfahrt zur Anna-Alm in Annaberg. Bereits um 7:00 Uhr machten wir uns mit dem Bus auf den Weg. Die Anreise führte über Scheibbs und Puchenstuben nach Annaberg, wo der Ausgangspunkt unserer Wanderung lag.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz P1 (750 m) an der B20 unterhalb von Annaberg. Von dort folgt man der asphaltierten Straße bergauf an den Resten der ehemaligen Sessellift-Talstation und mehreren Bauernhöfen vorbei. Nach einem Gatter geht die Asphaltstraße in eine Forststraße über, die wenig später auf den markierten Herzerlweg (ca. 960 m) trifft.

Nun wandert man auf der breiten Forststraße nahezu eben zur Jausenstation Waldbauer und weiter bis zum Weißen Kreuz (1.031 m), das nach etwa 60–75 Minuten erreicht wird. Direkt danach verlässt man die Forststraße, passiert ein weiteres Gatter und folgt links einem Steig entlang eines Zaunes. Durch den Wald wird der Anstieg nun deutlich steiler. Nach einer Lichtung führt der Weg zunächst angenehm weiter, bevor man kurz vor einer großen Wiese bei einer unscheinbaren Abzweigung rechts auf einen steilen, nicht markierten Pfad wechselt. Dieser wird zunehmend steinig und felsig und erfordert bei Nässe Trittsicherheit. Nach rund 10 Minuten erreicht man das bewaldete Gipfelplateau mit dem Gipfelkreuz des Hennesteck (1.334 m). Für den gesamten Aufstieg sind etwa 2 bis 2½ Stunden und rund 600 Höhenmeter einzuplanen.

Der schönste Aussichtspunkt liegt wenige Meter westlich des Gipfelkreuzes. Von hier reicht der Blick über den Ötscher hinaus bis zum Hohen Priel und Traunstein.

Für den Abstieg folgt man einem gut sichtbaren Wiesenpfad westwärts hinunter zu einem Weg, der südwärts zum Speicherteich und zurück auf den Herzerlweg führt. Hier laden einige Bänke zum rasten und verweilen ein. Hier kann man den Blick über das glasklare Wasser des Teiches und das herrliche Bergpannorama schweifen lassen.

Auf dem Herzerlweg geht es nahezu eben weiter zur Anna-Alm (1.280 m), die vom Gipfel in etwa 30 Minuten erreicht wird. Hier hat uns der stattliche Wachhund „Hermann“ in Empfang genommen.

Anschließend folgt man dem Herzerlweg bergab. Nach etwa 10–15 Minuten zweigt rund 30 Meter links des Weges bei einer Fahrverbotstafel ein Forstweg ab. Dieser führt in langen Serpentinen mit schönen Ausblicken zurück zum blau markierten Herzerlweg Richtung Parkplatz.
Für einige besonders wagemutige Wanderinnen und Wanderer wartete anschließend noch ein besonderes Highlight: Statt zu Fuß ins Tal abzusteigen, entschieden sie sich für die Zip Line Annaberg. Auf vier parallel verlaufenden Seilbahnen ging es in rund 90 Sekunden mit über 100 km/h rasant hinunter zur Talstation – ein unvergessliches Erlebnis und für die Zuschauer ebenso beeindruckend wie für die Teilnehmer.
Im Tal angekommen wurden wir vom Kinderanimationsteam des Jufa-Hotels in freundlich in Empfang genommen. Bei Kaffee und kühlen Getränken wurde die Wartezeit zur Rückfahrt angenehm überbrückt.

Nach diesem außergewöhnlichen Abenteuer traten wir die Heimreise an und ließen einen gelungenen Wandertag mit vielen schönen Eindrücken im Vereinshaus ausklingen. Die ausgezeichnete Stimmung und das harmonische Miteinander machten diese Wanderfahrt einmal mehr zu einem besonderen Erlebnis.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Organisatoren und unserem Busfahrer, die zu diesem gelungenen Ausflug beigetragen haben.




































